BRB-FilmExpress

Ruhpolding: Märchenwald und Filmkulissen

© Ruhpolding Tourismus, Andreas Plenk

Von Perchten, Wölfen und Mammuts

Spuk im Ruhpoldinger Märchenwald

Mit der BRB ins Filmabenteuer!

Wildromantisches Kino-Feeling in Oberbayern

Das idyllische Ruhpolding am Fuß der Chiemgauer Alpen ist nicht nur bei Wintersportlern ein überaus beliebtes Ziel. Auch zahlreiche bayerische Filmemacher haben die Gemeinde im Landkreis Traunstein mit ihrer traumhaften Naturlandschaft als perfekten Drehort für sich entdeckt. Mit der BRB gelangst Du ganz entspannt zu den schönsten Schauplätzen zahlreicher Produktionen, um einen unvergesslichen Ausflug wie im Film zu erleben!

Mit Gänsehaut durch den Märchenwald

Der Märchenwald bei Ruhpolding ist ein spektakulärer, geheimnisvoller Ort. Man sagt, er sei im 13. Jahrhundert durch den Einsturz einer höher gelegenen Felswand entstanden. Heute sind die teils haushohen Felsbrocken von dickem Moos bedeckt und beherbergen eine Vielzahl verwunschener Höhlen und Grotten. Der perfekte Schauplatz für eine Verfolgung durch unheimliche Perchten, wie sie Sebastian erlebt, die Hauptfigur im Film „Wer früher stirbt ist länger tot“

© Ruhpolding Tourismus, Andreas Plenk

Auch die aus der Nähe von Ruhpolding stammende Drehbuchautorin Lucia von Bredow hat die schaurig-schöne Naturkulisse für ihren düsteren Kurzfilm „Wölfe“ genutzt, in dem sich 2 junge Frauen auf die Jagd nach einem mysteriösen Fremden machen. Du willst den mystisch anmutenden Märchenwald auf eigene Faust entdecken? Dann folgst Du am besten dem leicht zu bewältigenden Rundweg. Und keine Angst: Auf Perchten oder Wölfe wirst Du mit Sicherheit nicht treffen!

Startbahnhof: Ruhpolding plus 15 Minuten mit der kostenlosen Dorflinie 9532 bis Brand

Friedliche Drehorte in Ruhpoldings Zentrum

Wenn Du allzu schreckhaft bist, kannst Du alternativ auch einen durch und durch friedvollen Filmort in Augenschein nehmen: Nur etwa 15 Gehminuten vom Ruhpoldinger Bahnhof entfernt triffst Du auf die Treppe, die zum Bergfriedhof der Kirche St. Georg führt. Diese Treppe ist in der bayerischen Kultkomödie „Wer früher stirbt ist länger tot“ von Marcus H. Rosenmüller gleich mehrfach zu sehen. Im Film führt sie hinauf zu dem Friedhof, auf dem die Mutter des Protagonisten Sebastian begraben liegt. 

© Ruhpolding Tourismus, Markus Baumgartner

Die Grabszenen wurden allerdings nicht auf dem Ruhpoldinger Bergfriedhof gedreht, sondern bei St. Margarethen nahe Brannenburg. Am Fuß der Treppe hinauf zum Ruhpoldinger Bergfriedhof hängt an einem Baum eine aufwendig geschnitzte Marienstatue. Ein wahres Kunstwerk, das im Film ebenfalls wiederholt von der Kamera eingefangen wird. Genieße den Anblick, bevor Du die Stufen hinaufsteigst und mit einem großartigen Ausblick auf die Bergkulisse rund um das herbstliche Ruhpolding belohnt wirst! Ein schöner Anblick erwartet Dich übrigens auch zurück am Bahnhof in Ruhpolding. Hier wartet der Blumenladen Habe die Ehre. Dieser wird vom Schauspieler und Theaterregisseur Christian Burghartswieser betrieben und bietet mit viel Liebe zum Detail gestaltete Blumenarrangements, besondere Mitbringsel sowie saisonale Dekorationen. 

Startbahnhof: Ruhpolding plus rund 15 Gehminuten

Tipp:

Spannende Unterhaltung für die Zugfahrt gesucht? Dann hör doch mal in den Podcast „MAMMUT“ rein. In 6 Folgen versucht die Filmemacherin Lucia von Bredow, dem tragischen Schicksal ihrer Familie auf den Grund zu gehen: der bislang ungeklärten Ermordung ihres Vaters Bernhard – bekennender Verschwörungstheoretiker, Mammutforscher und Geigenbauer aus Siegsdorf – und ihrer kleinen Schwester Loreena im Jahr 2021 in Paraguay. Emotional, fesselnd und garantiert nichts für schwache Nerven! Passend dazu kannst Du auf der Rückfahrt mit der BRB auch direkt einen Stopp in Siegsdorf einlegen und das dortige Mammut-Museum besuchen. 

Startbahnhof: Siegsdorf plus rund 5 Gehminuten
© Tourist-Info Siegsdorf