2 Kleinstädte, 2 großartige Geheimtipps
Was haben Weilheim und Schongau gemeinsam? Beide oberbayerische Kleinstädte haben einen zentral gelegenen Bahnhof, den Du bequem mit der BRB erreichst und als Startpunkt für einen entspannten Spaziergang zu den Kulissen beliebter TV-Serien und berühmter Romanreihen nutzen kannst. Erkunde, an welchen Schauplätzen die ZDF-Serie „Marie fängt Feuer“ gedreht wurde oder wo genau die „Henkerstochter“-Saga von Oliver Pötzsch ihren Ursprung hat. Perfekte Ausflugsziele für spannende Abenteuer an lauen Herbsttagen, um durch historische Altstädte zu schlendern, spannenden Audioguides zu lauschen und faszinierende Führungen zu erleben. Beide Orte laden zu wunderschönen, idyllischen Herbstspaziergängen ein – ganz ohne Großstadttrubel.
Feuer frei für einen serienreifen Stadtbummel durch Weilheim
Die ZDF-Serie „Marie fängt Feuer“ lief von 2016 bis 2025 und ist eine Mischung aus Heimatfilm, Drama und leichter Krimikomödie. Im Mittelpunkt steht Marie Reiter, gespielt von Christine Eixenberger, eine junge, empathische Frau, die sich als ehrenamtliche Feuerwehrfrau in ihrer bayerischen Heimat engagiert. Gedreht wurde ganz oft in Weilheim. Und genau da bringen wir Dich hin.
Noch mehr Erlebnisse ganz in der Nähe
Nicht nur im Zentrum von Weilheim warten spektakuläre Kulissen und Orte, die Geschichte geschrieben haben. Falls Du mehr als einen Stadtbummel willst, sind diese Tipps in und um Weilheim für Dich genau richtig.
Mit der Henkerstochter zum historischen Kopfkino in Schongau
Am Westufer des Lechs kannst Du mit allen Sinnen in die Welt der Henkerstochter eintauchen. Denn mitten in der historischen Altstadt von Schongau wirst Du selbst Teil der packenden Geschichte der beliebten Literatur-Saga von Oliver Pötzsch: Der Audioguide „Auf den Spuren der Henkerstochter“ nimmt Dich mit auf einen Rundgang mit 10 spannenden Stationen aus der berühmten Romanreihe. Unterwegs begleitet dich der Bestsellerautor aus München höchstpersönlich – zumindest akustisch – mit faszinierenden Erzählungen über das Leben der Henkersfamilie Kuisl. Und wenn Du noch mehr über die historischen Hintergründe erfahren willst, mach einfach mit bei einem Stadtrundgang mit Stadtführern in historischen Gewändern.
Wusstest Du schon?
Die Geschichte der „Henkerstochter“ basiert auf echten historischen Personen: Die Familie Kuisl hat tatsächlich über Generationen das Henkeramt in Schongau ausgeübt. Autor Oliver Pötzsch ist ein direkter Nachfahre dieser Linie – und verwebt in seinen Romanen reale Begebenheiten, regionale Geschichte und fiktive Spannung zu einem packenden Epochenkrimi.
Die Romanreihe beginnt im Jahr 1659, kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg: Ein Junge wird schwer verletzt aus dem Lech gezogen – mit einem geheimnisvollen Zeichen auf dem Rücken. Schnell ist von Hexerei die Rede, die örtliche Hebamme gerät in Verdacht. Doch der Schongauer Henker Jakob Kuisl glaubt nicht an ihre Schuld. Gemeinsam mit seiner klugen Tochter Magdalena und dem jungen Medicus Simon begibt er sich auf Spurensuche – gegen alle Widerstände.
Die dunkle Atmosphäre, das echte Schongau als Kulisse und der Mix aus Fakten und Fiktion machen die Saga zu einem literarischen Erlebnis. Und mit dem Audioguide oder einer Stadtführung in historischen Kostümen wird die Geschichte dort erlebbar, wo sie spielt: mitten in Schongau.