Vom kleinen Puppentheater auf die ganz große TV-Bühne
Die Augsburger Puppenkiste begeistert ganze Generationen. Doch wie gelangten Jim Knopf, Urmel und das Sams eigentlich von der Theaterbühne ins Fernsehen? Wir verraten es Dir hier im Artikel. Und dann? Begibst Du Dich gemeinsam mit der BRB selbst auf eine Reise der gleichnamigen TV-Serie – von den Anfängen in den 1950er-Jahren bis heute. Anschließend stattest Du dem wohl bekanntesten Sohn der Stadt, Bertolt Brecht, einen Besuch ab. Zur Einstimmung singen wir schon mal für Dich: „Und der Haifisch, der hat Zähne …“
1953 flimmerte „Peter und der Wolf“ erstmals live im TV – und läutete damit eine neue Ära ein.
Alles begann mit einem Zufallsgast …
Bei einer Ausstellung von Augsburger Firmen trat die Puppenkiste erstmals öffentlich auf – live mit ihren berühmten Marionetten. Im Publikum saß zufälligerweise auch der damalige Leiter des noch jungen Nordwestdeutschen Rundfunks. Und der war auf der Suche nach neuen Programmideen. Kein Wunder also, dass am 21.1.1953 erstmals die Geschichte von „Peter und der Wolf“ live im Fernsehen zu sehen war – die Geburtsstunde der langjährigen TV-Karriere der Augsburger Puppenkiste. Es folgten Sendungen mit dem Hessischen Rundfunk, bevor ab 1956 der Bayerische Rundfunk übernahm und später selbst Regisseure für Kinoproduktionen anklopften.
Die Augsburger Puppenkiste im Wandel der Zeit
Zeit für Dein eigenes Puppenkisten-Erlebnis mit der BRB
Du bist selbst ein großer Fan der liebevoll gestalteten Marionetten? Dann solltest Du dem Puppentheater in Augsburg unbedingt einen Besuch abstatten. Bis heute ist die Augsburger Puppenkiste ein absoluter Besuchermagnet, denn der Spielplan hält zahlreiche Vorstellungen sowohl für Kinder als auch für Erwachsene bereit. Und wenn Du schon mal da bist, schau doch im dazugehörigen Museum Die Kiste vorbei. Hier kannst du originale Bühnenbilder, Puppen und Drehbücher entdecken. Und die BRB bringt Dich hin.