BRB-FilmExpress

Auf Drehort-Tour im Chiemgau – entdecke Filmkulissen mit der BRB

© Dietmar Denger

Mit der BRB auf Drehort-Tour im Chiemsee-Alpenland

Wir bringen Dich zu den Filmkulissen

Hollywood trifft Alpenidylle – Du triffst Filmkulissen

Die BRB und die kostenlose SummitLynx-App bringen Dich direkt zu den Originalkulissen im Chiemsee-Alpenland oder in Stadt und Landkreis Rosenheim und machen Dich zum Drehort-Entdecker. Du sammelst Punkte, während Du Schauplätze verschiedenster Filme und Serien erkundest – automatisch per GPS. Am Ende kannst Du Deine Punkte umtauschen gegen eine Anstecknadel und Dich offiziell über die Auszeichnung „Drehort-Entdecker“ freuen.

Was gibt’s zu entdecken? Kulissen von Hollywood-Produktionen, Vorabendserien und Kultfilmen – 2 davon stellen wir Dir vor: „Die drei Musketiere“ aus dem Jahr 2011 und „Wer früher stirbt ist länger tot“.

„Die drei Musketiere“ – darum geht’s in der Neuverfilmung

In der opulenten 3D-Neuverfilmung des Abenteuerklassikers trifft der junge D’Artagnan auf die legendären Musketiere Athos, Porthos und Aramis – und gerät mitten in ein Netz aus Intrigen, Verrat und Machtspielen am französischen Hof. Kardinal Richelieu, Milady de Winter und der Herzog von Buckingham planen ein gefährliches Spiel um den Thron.

Ein Mantel-und-Degen-Film in 3D zwischen Action und Augenzwinkern

Zwischen Degenkämpfen, Luftschiffschlachten und königlicher Romantik müssen die Musketiere alles geben, um das Land zu retten. Regisseur Paul W. S. Anderson inszenierte den Klassiker als bildgewaltiges Fantasy-Abenteuer mit Starbesetzung – opulent, temporeich und ganz bewusst überdreht. Ein Mantel-und-Degen-Film mit moderner Action und einem Augenzwinkern.

Drehort-Tour 1: „Die drei Musketiere“

Herreninsel im Chiemsee von oben
© Shutterstock

Hollywood-Stars und das Schloss Herrenchiemsee in der Hauptrolle

Der 3D-Blockbuster „Die drei Musketiere“ (2011) gehört zu den aufwendigsten On-Location-Produktionen überhaupt – mit internationalen Stars wie Orlando Bloom, Milla Jovovich und Christoph Waltz vor der Kamera. Gedreht wurde an verschiedenen Originalschauplätzen in Bayern – einer der spektakulärsten: die Herreninsel im Chiemsee.

Parkanlage vor Schloss Herrenchiemsee
© Chiemsee-Alpenland Tourismus, Bayerische Schlösserverwaltung

Hier wurde das prunkvolle Neue Schloss Herrenchiemsee zum französischen Königspalast Versailles – jenem Ort, der tatsächlich auch das architektonische Vorbild des Baus war. Besonders eindrucksvoll: der sogenannte Ochsenaugen-Saal, der im Film als Privatgemach der Königin dient. 2 gegenüberliegende Spiegel erzeugen hier eine fast endlose Reflexion, die das Licht von 3 Kristall-Lüstern in Szene setzt.

 

Großer Springbrunnen mit mehreren Wasser speienden Figuren
© Chiemsee-Alpenland Tourismus, Bayerische Schlösserverwaltung

Auch die berühmte Spiegelgalerie und der aufwendig gestaltete Schlosspark samt Brunnenanlage bekamen ihren großen Auftritt – und wurden auf der Leinwand kurzerhand zum Pariser Louvre. Ganz ohne digitale Effekte entstand so eine filmische Illusion, die beeindruckender kaum sein könnte.

 

Chiemsee mit Schiff und Bergen im Hintergrund bei Dämmerung
© Chiemsee-Alpenland Tourismus

Ein Besuch im Schloss lohnt sich nicht nur für Filmfans – auch Geschichtsbegeisterte kommen hier voll auf ihre Kosten. Und das Beste: Von Prien aus bringt Dich die Chiemsee-Schifffahrt entspannt zur Herreninsel – mit herrlichem Blick auf See und Berge inklusive.

Startbahnhof: Prien am Chiemsee plus rund 20 Gehminuten zum Hafen Prien/Stock

„Wer früher stirbt ist länger tot“ – darum geht’s im Film

Der 11-jährige Sebastian lebt mit seinem Vater und Bruder auf dem bayerischen Land und sorgt dort mit seiner wilden Fantasie und jeder Menge Unsinn regelmäßig für Chaos. Als er erfährt, dass seine Mutter bei seiner Geburt gestorben ist, glaubt er, daran schuld zu sein – und will nun unbedingt Buße tun, um in den Himmel zu kommen.

Schuld und Sehnsucht treffen auf Warmherzigkeit

Was folgt, ist eine skurrile, liebevoll erzählte Reise durch Schuldgefühle, Lebensfreude und bayerischen Alltag, gespickt mit schrägen Figuren, jeder Menge Dialekt und schwarzem Humor. Eine warmherzige Tragikomödie über das Großwerden, den Tod – und das Leben dazwischen. 

Drehort-Tour 2: „Wer früher stirbt ist länger tot“

Kapelle auf einem Berggipfel
© Chiemsee-Alpenland Tourismus

Der Wendelstein ist Stargast im Film

Bergidylle, bayerischer Witz und ein bisschen schwarzer Humor: Der Kultfilm „Wer früher stirbt ist länger tot“ ist längst ein Klassiker. Was in Marcus H. Rosenmüllers preisgekrönter Komödie so urig und komisch wirkt, ist in Wirklichkeit eine der schönsten Regionen Oberbayerns: der Wendelstein und das Umland. Hier wurde 2006 einige Szenen aus „Wer früher stirbt ist länger tot“ gedreht. Wir stellen Dir die Drehorte rund um den Wendelstein vor – bequem zu erreichen mit der BRB.

Startbahnhof: Brannenburg plus 6 Minuten mit dem Bus 337 oder 349 zur Talstation Wendelstein-Zahnradbahn
Wendelsteinhaus mit Gipfel im Hintergrund
© Archiv der Wendelsteinbahn GmbH

Mit der Wendelstein-Zahnradbahn geht’s hoch direkt zu mehreren Drehkulissen des Films in 1.724 Metern Höhe – schon die Fahrt ist ein Erlebnis. Oben angekommen, kannst Du das Panoramarestaurant besuchen. Hier wurde im Film die Radiostation von Moderator Alfred eingerichtet. Na, erkennst Du sie wieder? 

Kapelle zwischen Felsen
© Chiemsee-Alpenland Tourismus

In unmittelbarer Nähe zum Panoramarestaurant steht ein weiterer Schauplatz von „Wer früher stirbt ist länger tot“: die Wendelsteinkirche Patrona Bavariae, die im Film immer mal wieder zu sehen ist. Deutschlands höchstgelegenes Gotteshaus und das wohl bekannteste Wahrzeichen des Wendelsteins. Das „Kircherl“ wurde im neugotischen Stil erbaut und ist älter als die Zahnradbahn: Seine Einweihung wurde schon im Jahr 1890 gefeiert. Noch immer finden dort regelmäßig Gottesdienste und manchmal sogar Trauungen statt.

Gasthaus in Berglandschaft
© Chiemsee-Alpenland Tourismus

Auf dem Rückweg ins Tal lohnt sich ein Zwischenstopp an der Haltestelle Mitteralm – hier läuft Sebastian gegen Ende des Films entlang. Der gleichnamige Gasthof auf rund 1.200 Metern Höhe serviert typische bayerische Schmankerl und hausgemachte Süßspeisen, die Du Dir nicht entgehen lassen solltest. Von der Terrasse aus genießt Du noch einmal den Blick auf den imposanten Wendelstein – samt seiner markanten rot-weiß gestreiften Sendeantenne. Danach bringt Dich die Zahnradbahn entspannt zurück zur Talstation und ins nächste Setting. 

Kleine Kirche
© Chiemsee-Alpenland Tourismus

Wenn Du nach der Rückfahrt ins Tal noch nicht genug Filmfeeling erlebt hast, lohnt sich ein rund 20-minütiger Spaziergang von der Talstation der Zahnradbahn zur Kirche St. Margarethen in Brannenburg.

Der angrenzende Friedhof ist ein besonders bewegender Schauplatz im Film – hier liegt Sebastians Mutter begraben. Die Kirche selbst geht auf die romanische Zeit zurück und wurde im Lauf der Jahrhunderte mehrfach umgebaut und erweitert.

Sie steht auf einer sanften Anhöhe, die einen beeindruckenden Blick auf die umliegende Berglandschaft eröffnet – ein stiller Ort mit Geschichte, Weitblick und filmischer Bedeutung.

Zug der Wendelstein-Zahnradbahn
© Chiemsee-Alpenland Tourismus

Von der Kirche aus geht’s wieder zurück Richtung Talstation der Zahnradbahn und mit dem Bus 349 zu einem der letzten Drehorte des bayerischen Kultfilms: die Schule der Hauptfigur Sebastian. Dafür steigst Du an der Haltestelle Brannenburg Rathaus aus und machst Dich zu Fuß auf den etwa 10-minütigen Weg über Schulweg und Kirchenstraße zur Caspar-Maria-Filser-Schule. Der gleiche Bus bringt Dich auch weiter direkt zum Bahnhof. 

Falls Du aus Richtung München kommst, kannst Du Deine Tour auch rückwärts machen. Also bei der Caspar-Maria-Filser-Schule starten und später mit der Zahnradbahn auf den Wendelstein und mit der Seilbahn wieder nach unten fahren. So gelangst Du nach Bayrischzell und direkt zur BRB-Haltestelle Osterhofen, von wo aus wir Dich ebenfalls nach Hause bringen.